Es
ist nun der Herbst gekommen,
hat
das schöne Sommerkleid
von
den Feldern weggenommen
und
die Blätter ausgestreut,
vor
dem bösen Winterwinde
deckt
er warm und sachte zu
mit
dem bunten Laub die Gründe,
die
schon müde geh'n zur Ruh.
Durch
die Felder sieht man fahren
eine
wunderschöne Frau,
und
von ihren langen Haaren
gold'ne
Fäden auf der Au
spinnet
sie und singt im Gehen:
Eia,
meine Blümelein,
nicht
nach ander'n immer sehen,
eia,
schafet, schlafet ein.
(Eichendorf)
