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| Nicht nur Ringe, sondern auch mal Fragezeichen :-) |
Manchmal wußte ich gar nicht recht, wohin ich treten soll ohne dabei einen Pilz zu erwischen :-)
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| ....und viele schöne Farben! |
Nicht alle Pilze sind zum Essen bestimmt, das ist jedem klar. Manche sollten besser nur bestaunt oder fotografiert werden. Von einigen eßbaren Pilzen habe ich in der Vergangenheit erzählt - nun haben wir davon weitere Fotos für Euch gemacht, gewissermaßen als Erinnerung. Viele der schon früher einmal genannten Pilze sind gerade in diesen Tagen besonders häufig vertreten. Vielleicht reizt es Euch ja auch, einmal auf Foto-Safari zu gehen oder gar einige Pilze zu sammeln ?
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| Da, ein paar Reizker... aber nicht der kleine in der Mitte :-) Weitere Bilder und mehr Text stehen im Artikel "Pilze selbst suchen Teil 2" |
Zum Beispiel die leuchtend orangenen Reizker... egal ob Tannen-, Fichtenreizker oder "echte" Reizker - die stehen gerade überall herum. Immer nur schön darauf achten, daß roter Saft beim Schneiden austritt und kein weißer: Weil dann handelt es sich um Birkenreizker und die sind nur sehr schwer zu verdauen.
Im Artikel "Pilze selbst suchen Teil 2" erwähne ich die Spargelpilze, auch Schopftintlinge genannt. Die schmecken wirklich ein wenig wie Spargel. Zur Zeit findet man sie am Wegesrand im Wald in allen Altersstufen: vom weißen Knubbel über schwärzende Ränder bis hin zu komplett zu "Tinte" zerfallenen Exemplaren ist alles vertreten. Aus der Gruppe der Tintlinge sind die Spargelpilze diejenigen, die am liebsten gesammelt und gegessen werden.
Die Bovisten sind eine andere Gruppe von leicht erkennbaren Pilzen, die viele Leute aber lieber stehenlassen. Denn manche Bovisten sind immer unappetitlich (z.B. Kartoffelbovist), manche erst im fortgeschrittenen Alter. Am besten, man schneidet erst eine der weißen kleinen Kugeln auf und schaut nach. Ist das Fleisch nicht weiß, sondern dunkel verfärbt, kann man die drumherum stehenden Verwandten einfach stehen lassen. Und den Anschnitt auch - für die anderen Pilzesammler :-)
Die richtig schnuffig anzuschauenden Fliegenpilze sind natürlich nicht für den Verzehr gedacht. Sie sehen wundervoll aus mit ihrem purpurroten Kopf und den weißen Pünktchen obendrauf. Sie gehören wohl zu den alten "Hexenmittelchen" und waren womöglich ein Bestandteil von Flugsalben und Berserker-Tränken (wie auch die Nachtschattengewächse). Daher gehören sie eher zu den "Magic Mushrooms" oder Zauberpilzen als zu den essbaren. Der Fliegenpilz gehört zur Gruppe der Wulstlinge / Amanitae (wie z.B. Pantherpilz und Knollenblätterpilz); diese Gruppe bildet neben den zahlreichen Vertretern der Gruppen der Kahlköpfe (Psilocybe) und der Düngerlinge die "psychoaktiven Pilze unserer Heimat" :-)
Über Wirkstoffe und Inhaltsstoffe der Fliegenpilze gab es in der Vergangenheit sehr widersprüchliche Aussagen. Aber wen kümmert es, denn nach dem Betäubungsmittelgesetz (BTMG) darf man ohnehin keinen dieser Pilze für den Eigenbedarf anwenden. Internetseiten über Inhaltsstoffe und Anwendung finden sich ja ohnehin zu Hauf, zum Beispiel auf wikipedia - also beschränken wir uns hier und jetzt auf den ästhetischen Teil....
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| Ein riesiger (halber) Hexenring aus Fliegenpilzen jeden Alters. Wun-der-schön !! |
Gehabt Euch wohl,
Euer ilfur










